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Die Saison 2021/22 an der Bayerischen Staatsoper

Neue Werke und neue Gesichter

Vladimir Jurowski, neuer Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper © Foto: Wilfried Hösl

Die erste gemeinsame Saison von Intendant Serge Dorny, Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski und Ballettdirektor Igor Zelensky ist mit einem Zitat von Dezso˝ Kosztolányi überschrieben: »Jeder Mensch ein Meisterwerk. In seinen Augen Leid und die Sehnsucht danach, geliebt zu werden. In seinem Herzen Erfahrungen und Erinnerungen, so wie in Deinem. Und auf seinem Kopf die Schädeldecke, wie eine königliche Krone. Jeder Mensch ein König.« Damit fordert die Bayerische Staatsoper heraus, den Blick auf das Andere, das Ungewöhnliche, das Individuum zu richten und Vielfalt als Stärke unserer Gesellschaft zu betrachten.


Die Neuproduktionen der Spielzeit 2021/22 fragen danach, was Menschen menschlich macht, was sie bewegt, ängstigt und was sie glücklich macht.

Serge Dorny, neuer Intendant der Bayerischen Staatsoper © Foto: Julian Baumann

Neue Opernproduktionen

Vladimir Jurowski, der neue Generalmusikdirektor, dirigiert die Erstaufführung von Schostakowitschs »Die Nase« an der Bayerischen Staatsoper, Regie führt Kirill Serebrennikov, der mit dieser Inszenierung sein München-Debüt gibt. Ebenfalls zum ersten Mal werden Franz Lehárs »Giuditta«, Leoš Janácek »Das schlaue Füchslein«, Benjamin Brittens »Peter Grimes«, Joseph Haydns »L’Infedeltà delusa« sowie Hector Berlioz »Les Troyens« an der Bayerischen Staatsoper zu erleben sein. Für die Münchner Opernfestspiele 2022 wird es zwei neue Produktionen geben: Krzysztof Pendereckis »Die Teufel von Loudun« und Richard Strauss’ »Capriccio«.



Zwei neue Festivals

Zum Auftakt der Spielzeit lädt das »Septemberfest« die Menschen dazu ein, den Beginn der neuen Theatersaison zu feiern. Mit »Ja, Mai – DAS NEUE FESTIVAL« werden neue Türen zu zeitgenössischen Werken und verschiedenen Orten der Stadt geöffnet. Im Rahmen dieses Festivals werden die drei Opern »Bluthaus«, »Koma« und »Thomas« von Georg Friedrich Haas und Händl Klaus mit Werken Claudio Monteverdis kombiniert.

www.staatsoper.de



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