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Seelisch gesund

Physisch gesund zu bleiben, ist aktuell eine Priorität. Doch auch die Psyche leidet und sollte nicht vernachlässigt werden.


Je länger die Pandemie anhält, desto mehr verschlechtert sich nicht nur die Situation von Menschen mit psychischen Erkrankungen, sondern auch die der Allgemeinbevölkerung ohne psychische Erkrankungen. Immer mehr ziehen sich zurück, die Sorgen um die berufliche Zukunft und die familiäre Belastung nehmen zu. Umso entscheidender ist es deshalb, die eigene psychische Gesundheit zu fördern und zu erhalten.


Während allgemein bekannt ist, was man selbst tun kann, um sich physisch fit zu halten und Krankheiten vorzubeugen – u. a. viel Bewegung, gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf –, ist weniger bekannt, wie man seine Psyche vor Stress und belastenden Problemen schützt. Dabei ist die seelische Gesundheit in unserer Gesellschaft ein immer stärker an Bedeutung gewinnendes Thema.



Der Mensch ist aus medizinischer und psychologischer Sicht als eine Einheit aus Körper, Geist und Seele zu sehen. Um also psychisch gesund zu sein und auch zu bleiben, muss darauf geachtet werden, dass diese Einheit im Einklang steht. Ist sie aus dem Takt gebracht, leidet der Mensch als Ganzes. Auf die Behandlung und Heilung bereits vorhandener seelischer Störungen oder Krankheiten zielt die Psychotherapie. Es rückt allerdings auch immer mehr die Präventionsforschung, die sich mit vorbeugenden Maßnahmen beschäftigt, in den Fokus. Demnach können bereits ein paar Gewohnheiten im Alltag dazu beitragen, die psychische Gesundheit zu stärken. Eine wichtige Erkenntnis aus der Präventionsforschung ist es etwa, auf sich selbst und die eigenen Bedürfnisse zu achten. Denn sie bilden eine wichtige Grundlage für unser Wohlbefinden. Zudem sind Familie und Freunde ein wichtiger Bestandteil und tragen dazu bei, seelisch gesund zu bleiben – sie sind eine große Unterstützung, wenn man mal in Not gerät, und sie helfen, Ordnung in die eigenen Gedanken zu bringen und Spannungen abzubauen. Und auch wenn es nicht immer einfach ist, über die eigenen Gefühle zu reden, ist es für die psychische Gesundheit elementar, die eigenen Wünsche und Gefühle zu äußern.

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